Machbarkeitsstudie Ratinger Weststrecke

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat büro stadtVerkehr in Zusammenarbeit mit ZETCON Ingenieure mit einer Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) auf der Ratinger Weststrecke beauftragt. Ziel dieser Machbarkeitsstudie ist es, letztlich den volkswirtschaftlichen Nutzen einer solchen Optimierung der Bahnstrecke anhand einer (vereinfachten) Standardisierten Bewertung 2016 darzustellen.

Die Ratinger Weststrecke ist eine Bahnstrecke zwischen Duisburg und Düsseldorf, die heute ausschließlich dem Güterverkehr dient. Sie ist eine wichtige Nord-Süd-Achse für den Güterverkehr und Teil des Transeuropäischen Netzes in der Relation Rotterdam – Genua. Sie nimmt einen Großteil des Güterverkehrs zwischen den Niederlanden bzw. Westdeutschland und Süddeutschland, Italien, Österreich und der Schweiz auf. Die Strecke befindet sich schon heute nahe der Kapazitätsgrenze, und es ist mit einer weiteren Zunahme des Güterverkehrs in den nächsten Jahren zu rechnen.

Die Machbarkeitsstudie soll Aussagen zur Möglichkeit einer Wiederinbetriebnahme der Ratinger Weststrecke von Duisburg nach Düsseldorf über Ratingen-West und Ratingen-Lintorf für den Personenverkehr liefern. Dabei sollen Fragen zur notwendigen Infrastruktur, zum Betrieb, zur Nachfrage und zur Wirtschaftlichkeit beantwortet werden. Als Zielhorizont soll entsprechend der Bundesverkehrswegeplanung von einem Zeithorizont 2030 bzw. 2035 ausgegangen werden.

Ansprechpartner: Jean-Marc Stuhm

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