Mobilitätsplan Oldenburg 2030 beschlossen
Im Rahmen des Mobilitätsplanes Oldenburg 2030 wurden verschiedene Teilkonzepte zu den Themen Radverkehr, ÖPNV, Mobilitätsstationen, Ladeinfrastruktur und P+R bearbeitet. büro stadtVerkehr hat das Teilkonzept „Parkraummanagement - Ruhender Kfz-Verkehr“ bearbeitet. Als Untersuchungsraum wurde der vom Kfz-Verkehr hoch frequentierte innerstädtische Bereich innerhalb des Autobahnringes festgelegt. Ziel war es, einen Beitrag zum Umweltschutz zu liefern und u.a. MIV-Fahrten in die Innenstadt sowie Parksuchverkehre zu vermeiden. Dabei war eine Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Bevölkerungsgruppen, auch mobilitätseingeschränkter Personen sicherzustellen. Als weiteres Ziel war die attraktive Gestaltung der Innenstadt mit der Schaffung einer hohen
Aufenthaltsqualität zu berücksichtigen, um die Innenstadt als Arbeits- und Einzelhandelsstandort zukünftig noch attraktiver zu gestalten.
Das Konzept enthält Vorschläge und Maßnahmen zur Anpassung des Angebotes an Stellplätzen für den motorisierten Kfz-Verkehr auf ein ausgewogenes und städtebaulich verträgliches Verhältnis zur Nachfrage, die Verlagerung des ruhenden Verkehrs in Parkhäuser und Tiefgaragen, die Schaffung einer verlässlichen Navigation zur Verkehrslenkung, die Reduzierung der Zahl der Dauerparker sowie des Parkdrucks und des Parksuchverkehrs in innenstadtnahen Wohngebieten.
Um eine gesamtstädtische stärkeren Förderung des Umweltverbundes zu unterstützen wurde ein Leitbild entwickelt, dass insbesondere Anpassungen im Parkraum zur Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes ermöglicht.
Mit dem Beschluss des Konzeptes hat die Stadt Oldenburg die Möglichkeit und die Aufgabe die Phase der Umsetzungsplanung zu beginnen.
Ansprechpartner: Karsten Strack, Thomas Schimanski