Radstation am Hauptbahnhof in Hagen

Als Klimabündnis-Stadt hat sich Hagen zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken und die Pro-Kopf-Emissionen bis zum Jahr 2030 gegenüber dem Bezugsjahr 1990 zu halbieren. Einen wichtigen Beitrag stellen dabei intermodale und multimodale Schnittstellen dar, die dazu helfen sollen, den Zugang zu unterschiedlichen Verkehrsmitteln im Umweltverbund zu verbessern. Hierzu wurde im Klimaschutzkonzept die Errichtung einer Radstation am Hauptbahnhof Hagen mit hoher Priorität vorgeschlagen. Dazu soll im bestehenden Gebäude „Landespolizei“ und auf der angrenzenden südlichen Grundstücksfläche eine Radstation errichtet werden.

Aufgabe der Machbarkeitsstudie ist es, eine Verbindung der geplanten Radstation (sichtbare Anlaufstelle, Werkstatt, Büroräume, Lager im Gebäude) mit einer Abstellanlage für mindestens 100 Stellplätze auf der südlichen Fläche neben dem Gebäude zu schaffen. Alternativ soll untersucht werden, ob auf der südlichen Fläche bzw. dem Berliner Platz ein vollautomatisches Fahrradparkhaus errichtet werden kann. Das Untersuchungsergebnis soll der Stadt Hagen dazu dienen, in einem späteren Schritt, bei entsprechenden Stellen öffentliche Fördermittel für den Bau einer Radstation zu beantragen.

Ansprechpartner: Karsten Strack

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