Radverkehrskonzept für die Kreisstadt Mettmann

Mit der Erstellung eines zukunftsfähigen und nachhaltigen Radverkehrskonzeptes soll ein schlüssiges und attraktives Radverkehrsnetz in der Kreisstadt Mettmann etabliert werden.

Der Radverkehrsanteil ist nicht zuletzt aufgrund der topographischen Gegebenheiten in der Stadt sehr niedrig. In den vergangenen Jahren erlebt das Radfahren jedoch einen enormen Schub, der auch in Mettmann zu spüren ist. Durch die kompakte Siedlungsstruktur, das positive Radverkehrsklima innerhalb der Bevölkerung und den steigenden Anteil an E-Bikes und Pedelecs kommt dem Fahrrad eine bedeutungsvolle Rolle als Alltagsverkehrsmittel zu.

Der Radverkehr ist ein wichtiger Bestandteil zur Förderung der Nahbereichsmobilität. Der Ruf und die Forderung nach „neuer“ bzw. „urbaner Mobilität“ resultieren dabei nicht nur aus dem Tatbestand, dass die Kapazitäten der kommunalen Verkehrsinfrastruktur erschöpft sind. Vielmehr setzt sich inzwischen die Erkenntnis durch, dass auch Klima- und Umweltschutz, Ressourcenknappheit, Demografie und nicht zuletzt ein neues Gesundheitsverständnis einen Mobilitätswandel nicht nur wünschenswert, sondern zwingend erforderlich machen.

Ziel des Radverkehrskonzeptes ist in erster Linie die Erhöhung des Radverkehrsanteils am Modal-Split. Während des Bearbeitungsprozesses wird die Bevölkerung Mettmanns von Beginn an beteiligt, um einerseits eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung zu erzielen und andererseits die Expertise der täglich Radfahrenden in das Radverkehrskonzept einfließen zu lassen. Für ein positives Radverkehrsklima im Neandertal!

Ansprechpartner: Mira Isfort, Marius Lenz, Lennart Bruhn

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