Radverkehrskonzept für die Stadt Drensteinfurt

Der Radverkehrsanteil am Gesamt-Modal-Split ist im Alltags- und Freizeitverkehr, wie vielerorts im Münsterland, bereits recht hoch (siehe Mobilitätsbefragung des Kreises Warendorf 2015). Damit dies auch künftig so bleibt bzw. der Radverkehr gerade im Alltag stärker gefördert wird, haben sich die Politikerinnen und Politiker der Stadt dazu entschlossen die Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes zu beauftragen. Nicht zuletzt durch das allgemein wachsende Interesse am Radfahren in der Bevölkerung und dem „Boom“ bei E-Bikes und Pedelecs ist die Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes sinnvoll.

Während des Bearbeitungsprozesses wird die Bevölkerung von Beginn an umfassend informiert und beteiligt, um einerseits eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung zu erzielen und andererseits die Expertise der Radfahrerinnen und Radfahrer in das Konzept einfließen zu lassen. Neben der bereits gestarteten digitalen Mängel- und Ideenkarte  steht auch eine Präsenzveranstaltung auf dem Programm.

Link zur Mängel- und Ideenkarte:
https://www.jetzt-mitmachen.de/radverkehr-drensteinfurt/index

Im Rahmen eines noch zu bildenden politischen Beirates werden darüber hinaus alle politischen Fraktionen in die Bearbeitung eingebunden. Im Spätsommer 2022 steht nach vorheriger Bildung einer Netzkategorisierung eine umfangreiche Befahrung des Analysenetzes durch das Team von büro stadtVerkehr an.

Ziel des Konzeptes ist es, dass im kommenden Jahr 2023 ein vollumfängliches „Papier“ mit abgestimmten Maßnahmenvorschlägen zur Modifizierung und Optimierung der Radverkehrsinfrastruktur in Drensteinfurt auf dem Tisch liegt. Damit bestehen umfangreiche Möglichkeiten bereits bestehende und noch folgende Fördertöpfe zur Förderung des Radverkehrs „anzuzapfen“.

Ansprechpartner/-innen: Mira Isfort, Lennart Bruhn

 

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